27. Dezember 2009 - Weihnachten in Bodenmais

Auch dieses Weihnachten verbrachten wir, wie schon so viele vorher, in Bodenmais. Bereits am 13. Dezember reisten wir an und hatten vom ersten Tag an Schnee. Romina und Ginger waren total aus dem Häuschen, endlich dieses schöne weiße Zeug wieder unter den Pfoten. Romina wälzte sich jeden Tag mehrmals mit großem Genuss darin. In den kommenden 14 Tagen machten wir viele schöne Wanderungen. An den ersten drei Tagen nahmen wir uns den "Sternknöckl" vor. Ein kleiner Berg gleich hinter dem Ortsausgang von Bodenmais. An drei Tagen deshalb, weil man das Sternknöckl von drei Seiten begehen kann, und das hatten wir noch nie gemacht. Dieses Jahr schafften wir es auch endlich den "Bayrischen Nationalpark" zu besuchen. Eine Atraktion darin ist das Wolfsrudel. Hier gelangen mir eine paar sehr schöne Aufnahmen. Eine andere Wanderung führte uns zum "Hochfall". Es ist ein Wasserfall, der zwar nicht besonders groß ist, aber im Winter durch seine sehr schönen Eiskaskaden auffällt. Vom Hochfall aus gingen wir noch weiter hinauf bis zum Riedelberg. Mehr als vier Stunden am Stück waren wir unterwegs. Eine Wanderung, die von Rudi (Hotelwanderführer) geführt wurde, machten wir auf den "kleinen Arber". Von Bodenmais, das auf ca 700 m liegt, ging es mehr als zweieinhalb Stunden bergauf. Es erwartete uns eine traumhaft schöne Landschaft mit mehr als 40 cm Pulverschnee. In der auf 1300 m gelegenen "Chamer Hütte" machten wir dann Rast, um uns nach gut einer Stunde wieder an den Abstieg zu machen. Es war eine der schönsten Wanderungen, die wir in zehn Jahren Bodenmais gemacht haben. Die Abschlusswanderung, einen Tag vor der Abreise, führte uns auf die "Kuhalm". Es ist eine rustikale Hütte mit Kaminfeuer, in der man sich Bier, Schnaps und kleine Brotzeiten schmecken lassen kann. Es war wieder einmal mehr ein gelungener Urlaub. Zu den Bildern führt Euch der Link auf der rechten Seite.


20. September 2009 - In Radstadt

Radstadt, das liegt im schönen Pongau, ca. 70 km von Salzburg entfernt. Dort waren wir im "Ferienhof Nasnergut" bei Familie Neureiter. Wir, das sind Heinz, unser Agilitytrainer, seine Frau Marina, die Eltern von Heinz und natürlich meine liebe Frau Jana. Fehlen durften selbstverständlich nicht unsere Hunde Romina, Ginger und Shadow, der Border Collie von Heinz und Marina. Als wir ankamen, wurden wir von Elfi, der superfreundlichen Chefin der Pension, begrüßt. Wir durften uns sogar die Wohnung aussuchen und entschieden uns für die "Tanne", eine Zwei-Zimmer-Wohnung, die keine Wünsche offenlässt. Schöne große Räume mit vielen Schränken, die genug Stauraum für Kleidung, die Dinge, welche die Hunde benötigen und das Gepäck boten. Eine komplett eingerichtete Küche, in der sogar ein Geschirrspüler und eine Microwelle nicht fehlten, rundete die Ausstattung ab. Überhaupt, das ganze Haus ist mit viel Liebe, Geschmack und Freude an kleinen Details eingerichtet. Alte, sehr sehenswerte Bauernschränke, viele Gerätschaften, wie sie vor langer Zeit benutzt wurden und viele Pflanzen schaffen ein Flair, in dem man sich sofort wohlfühlt.

Am kommenden Morgen, es regnete leider immer noch, trafen wir uns alle, um das wunderbare Frühstücksbuffet zu genießen. Es fehlte an nichts. Wurst, Käse, selbstgemachte Marmeladen, Honig, diverse Müslis, Joghurt, Obst, Gemüse, alles war im Überfluss vorhanden. Ja, sogar verschiedene Kuchen, Lebkuchen und Pralinen fehlten nicht. Die Krönung war die Milch, die kurz vor dem Frühstück noch im Euter der Kuh war. Einfach köstlich. Fast jeden Morgen kam Elfi und setzte sich für kurze Zeit zu uns. Ihre immer zu spürende Freundlichkeit und ihr ansteckendes Lachen machten jedes Frühstück perfekt.

Da wir alle nicht richtig Lust hatten, im Regen zu wandern, machte Heinz den Vorschlag, nach Obertauern zu fahren. Dort auf fast 2000 m Höhe schneite es. Gesagt, getan, nach dem Frühstück setzen wir uns ins Auto und waren bereits nach knapp 30 Minuten dort, wo alles prächtig weiß war. Wir machten eine wunderbare Schneewanderung, und das Mitte September. Schon am nächsten Tag wurde das Wetter besser und wir hatten fast die ganze Woche wunderbares Wanderwetter, ja, man konnte sogar sehr oft in T-Shirt und kurzen Hosen laufen. Heinz, der seit gut 30 Jahren diese Gegend kennt, machte für uns den Wanderführer und so hatten wir jeden Tag ein neues Ziel. Wir erwanderten einige Almen (Kringsalm - Sonnenalm - Trinkeralm - Edelweißalm und Sattelbauer), auf denen wir uns einheimische Spezialitäten schmecken ließen. Einen Viehabtrieb konnten wir erleben und immer wieder genossen wir diese wunderbare Natur und Ruhe auf unseren Wanderungen.

Viel zu schnell ging diese Woche vorüber. Vielen Dank an Heinz für seine Führungen und Marina für ihre immer präsente gute Laune. Wir erinnern uns bestimmt jederzeit gerne an den schönen Urlaub mit Euch und eins ist sicher: Bei Elfi im schönen Pongau waren wir nicht das letzte Mal.

Die Bilder zum Bericht, gibt es wie immer in den Bildern des Jahres, mit einem Klick auf den Link im Monat September "In Radstadt" zu sehen.


19. Juni 2009 - Urlaub auf dem Ritten

Nachdem es uns letztes Jahr auf dem Ritten und speziell im "Wanderhotel Drei Birken" so gut gefallen hat, verbrachten wir auch dieses Jahr wieder unseren Sommerurlaub dort. Es war eine wunderbare Zeit. Nach nur sieben Stunden Fahrt für die 720 km bis nach Wolfsgruben wurden wir super nett von Familie Prast begrüßt. Wir fühlten uns sofort wieder zuhause und hatten dasselbe schöne große Zimmer wie im letzten Jahr. Bereits damals planten wir, auf den Schlern zu gehen. Dies machten wir auch bereits am dritten Tag unseres Urlaubs mit Walter und Markus Prast. Eine wunderschöne Wanderung mit atemberaubenden Ausblicken. Leider schaffte ich es nicht bis auf das 2563 Meter hohe Plateau. 100 Höhenmeter davor musste ich mit zitternden Beinen aufgeben. Meine Frau und die Prasts machten sich alleine an den Aufstieg, und wir sahen uns nach fast drei Stunden in einer Raststation wieder. An einem anderen Tag, in der zweiten Woche, ging es noch einmal auf das Rittner Horn in 2270 Meter Höhe. Dazwischen lagen viele schöne kleinere Wanderungen und eine Fahrt mach Meran. An den meisten Tagen waren wir mit den Hunden zum Tagesabschluss an einem nahe gelegenen Stausee zum Baden. Meine Frau Jana und ich sind von diesem Gebiet in Südtirol so begeistert, dass wir sicher nicht zum letzten Mal dort waren, und wenn wir wieder hinfahren, dann nur zu den Prasts in das Wanderhotel „Drei Birken“.


2. Juli 2009 - Die Hyposensibilisierung läuft.

Romina hat nun die vierte Hyposensibilisierungsspritze hinter sich und wir sind bei einer Dosis von 1 ml angekommen. Ab jetzt bekommt sie von Jana die Spritzen. Bei Beginn der Spritzen hatten wir das Kortison abgesezt. Dies bewirkte, dass sich Romina wieder sehr stark kratzte und auch ständig die Pfoten leckte. Nach Absprache mit der TÄ bekommt sie nun wieder jeden zweiten Tag 2,5 mg Kortison. Denn so ist ihre Lebensqualität doch erheblich besser. Ein Hund den es juckt steht ständig unter Anspannung.

Erst nach etwa 7 Monaten kann man sagen, ob die Hyposensibilisierung anspricht. Wir hoffen es sehr.


21. April 2009 - In der Tierklinik Hofheim - Teil IV

Heute waren wir zum Allergietest. Nach acht Wochen Ausschlußdiät und weiteren zwei Wochen in denen sie ihr altgewohntes Futter bekam, war es endlich soweit. Romina mußte nüchtern sein und wurde leicht sediert. Das Fell wurde ein Stück abrasiert und sie bekam 38 Stoffe unter die Haut gespritzt. Nach einer knappen halben Stunde war der Test beendet. Romina ist

leicht allergisch auf: eine Sorte Schimmelpilz, Wiesenschwingel, Wiesenlieschgras und Malassezia (Brandpilz)

mittelstark allergisch auf: Hautzellen von Meerschweinchen, Hamster, Katze, Kaninchen, Ente, Gans, Huhn, Pollen von Wegerich, gemeiner Beifuß, Roggen, Weizen, Birke, Erle, Hasel, Kiefer und Flöhe

stark allergisch auf: Hafer, Hausstaub, Vorratsmilbe und zwei Sorten Hausstaubmilben

Generell zählt bei allen diesen Stoffen auf die sie allergisch reagiert, sie müssen über die Haut aufgenommen werden, was sie ißt ist piepegal. Der Magen reagiert nicht allergisch.

Romina wird nun hyposensibilisiert durch eine 37-wöchige Spritzenkur. Die Chancen darauf, das sie danach nur einmal monatlich eine Spritze braucht um Allergiefrei zu sein stehen bei 70 %. Desweiteren gibt es jeden zweiten Tag 10 mg Cortison um den Juckreiz zu unterdrücken. Das Cortison wirkt hervorragend. Seit wir aus der Klinik zurück sind kratzt sich Romina vielleicht noch 3 - 4 mal am Tag. Sie ist viel entspannter und auch zugänglicher für uns geworden. Wenn es weiter so bleibt, werden wir die Dosis Cortison in den nächsten Tagen auf 7,5 mg jeden zweiten Tag reduzieren.

Im Moment sind wir finanziell bei 1200 € angekommen aber noch lange nicht am Ende. Sollte es mit den Spritzen klappen, wären es Kosten von ca. 17 € im Monat.


7. April 2009 - In der Tierklinik Hofheim - Teil III

Acht Wochen sind vergangen, seit wir zum ersten Mal mit Romina in der Tierklinik waren und seit acht Wochen bekommt sie nur Pferdefleisch und Kartoffeln zu essen. Ihr Zustand ist nicht besser geworden, sie kratzt sich nach wie vor mit der gleichen Intensität. Ausgeschlossen ist aber nun, dass es sich um eine Futtermittelallergie oder eine Futtermilbenallergie handelt. In zwei Wochen haben wir einen weiteren Termin in der Tierklinik. Romina wird dann leicht sediert und die Ärztin macht einen Allergietest, in dem sie Romina verschiedene Substanzen unter die Haut spritzt. Nach 30 Minuten wissen wir dann, ob und gegen welche Substanzen der Umwelt Romina allergisch ist. Wenn das getan ist, können wir mit der Desensibilisierung beginnen. Ab heute darf Romina wieder alles essen, was ihr Herz begehrt. Wir haben zwar noch etliche Dosen mit Pferdefleisch und Kartoffeln übrig, die werden jetzt aber mit vielen guten Dingen angereichert.

18. März 2009 - Im Opelzoo

Heute früh entschlossen wir uns während des Frühstücks in den Opelzoo nach Königstein im Taunus zu fahren. Das Wetter war sonnig, aber es wehte ein eiskalter Wind. Gleich am Eingang ist ein großes Gehege mit Ziegen. Für Ginger war es eine Premiere und genauso führte sie sich auch auf. Einige Zeit hatte ich echt Angst, sie springt über die Zäune und Gräben. Nach ca. einer Stunde beruhigte sie sich dann und wir konnten fast entspannt zwischen den Gehegen spazieren gehen. Obwohl sie ja absolut keine Jägerin ist, haben sie die vielen fremden Gerüche wohl super angetörnt. Romina war die meiste Zeit cool, mit ihr waren wir ja schon zweimal dort. Die Bilder dazu gibt es mit einem Klick auf diesen Link zu sehen.


3. März 2009 - In der Tierklinik Hofheim - Teil II

Knapp vier Wochen sind vergangen, seit wir zum ersten Mal mit Romina in der Tierklinik waren. Seit dem bekommt sie nur Pferdefleisch und Kartoffeln zu essen. Bei der heutigen Untersuchung stellte sich heraus, dass die Hefepilze an den Pfoten durch das Waschen mit Spezialschampoo verschwunden sind. Wir haben nun für die Haut, die etwas trocken scheint auch ein Schampoo bekommen mit dem wir Romina bis zum nächsten Termin in der KW 15 einmal die Woche baden. Es ist sehr schwierig für uns eine Besserung bei Romina zu sehen. Oft kommt es uns so vor, dass die Kratzattacken besser geworden sind, an anderen Tagen kratzt sie sich wieder etwas mehr. Insgesamt aber glauben wir schon, dass es besser geworden ist. Es sind jetzt noch zwei Wochen bis zu unserem nächsten Termin in der Klinik.


22. Februar 2009 - Auf gehts an den Schluchsee

Dieses Jahr am 13. Februar sind meine Frau Jana und ich 15 Jahre zusammen und meine liebe Jana hat mir zu diesem Anlass fünf Tage Urlaub am Schluchsee geschenkt. Am Sonntagmorgen nach dem Frühstück ging es los. 317 km ist ja nicht so weit und so kamen wir nach knapp drei Stunden am traumhaft verschneiten Schluchsee an. Wenn man durch Freiburg fährt, kommt man am Ortsende durch einen Tunnel. Vor dem Tunnel keine einzige Flocke Schnee, nach dem Tunnel war alles weiß. Ein "Wunder", denn im Tunnel fährt man nicht bergauf, sondern hält das gleiche Höhenniveau. Uns war es recht :-), denn zu Hause liefen wir nur noch im Match mit den Hunden spazieren. In Schluchsee, es liegt auf 930 m Höhe, dagegen türmten sich die Schneeberge teilweise bis zu zwei Meter hoch an den Straßenrändern und auf freien Flächen.

Wir hatten uns im "Hotel Schiff" einquartiert und wie wir schnell merkten, war es die richtige Entscheidung. Schon die Lage des Hotels gefiel uns gut. Vom Restaurant und unserem Zimmer hatten wir einen schönen Blick auf den winterlichen See, den wir schon beim reichhaltigen Frühstücksbuffett genossen. Das Hotel Schiff ist ein Haus, das bereits von außen eine Gemütlichkeit ausstrahlt. Die Fassade ist komplett mit Holzschindeln und Schiefer verkleidet, was wunderbar in diese Gegend passt. An den Dachrinnen hingen die Eiszapfen wie ein Vorhang. Insgesamt kann man sagen, sehr freundlicher und guter Service, tolles Essen und die Hunde dürfen überall hin. Was will man mehr.

Wunderschöne Wanderwege gibt es am Schluchsee. Hervorheben möchte ich hier die Wanderung, die wir am dritten Tag machten. Nach dem Frühstück fuhr ich unser Auto zur Staumauer direkt am See. Auf meine Anfrage hin fuhr mir ein Angestellter vom Hotel hinterher und brachte mich wieder zum Hotel zurück. Was ein toller Service! Wir konnten so an diesem Tag eine wunderbare Wanderung machen, die uns auf über 1200 m Höhe führte und von dort aus direkt am See entlang nach Unterkrummen, wo wir an einem kleinen Gasthof im strahlenden Sonnenschein auf der Terasse eine Rast machten. Bis hierhin hatten wir schon 15 km auf wunderbar geräumten Wegen hinter uns. Anschließend ging es fast sechs Kilometer zurück zur Staumauer, wo unser Auto auf uns wartete. Wieder im Hotel Schiff angekommen, genossen wir Windbeutel, gefüllt mit Nusseis, Sahne und Eierlikör, eine Spezialität des Hauses. Romina und Ginger lagen zufrieden schlafend neben uns und träumten sicher schon von der nächsten Verfolgungsjagd im tiefen Schnee. Es war ein rundum gelungener Urlaub, vielen Dank, mein Schatz.

Die Bilder gibt es mit einem Klick auf diesen Link zu sehen.


10. Februar 2009 - In der Tierklinik Hofheim - Teil I

Seit Längerem schon leidet Romina unter mal mehr und mal weniger starkem Juckreiz. Es gibt aber auch Phasen, in denen er garnicht auftritt. Nun in unserem Urlaub in Bodenmais eskalierte es und wir haben uns entschlossen, zu einer Dermatologin zu fahren. Deshalb waren wir heute in der Tierklinik Hofheim bei Frau Dr. Löwenstein. Zuerst mussten wir einige Fragen bezüglich Romina beantworten und dann die Krankheitsgeschichte erzählen. Romina bekam Proben mittels eines Klebebandes von den Haaren an allen vier Pfoten und an verschiedenen Stellen des Körpers genommen. Diese wurden unter dem Mikroskop untersucht.

Ergebnis: Romina hat Hefepilze an allen Pfoten und verschiedenen Stellen des Körpers. Diese werden von den Pfoten, wo sie außergewöhnlich stark auftreten, über den Speichel beim Ablecken auf andere Körperpartieen übertagen.

Um die Hefepilze in den Griff zu bekommen, muss sie nun erst einmal drei Wochen lang alle zwei Tage die Pfoten mit einem Spezialshampoo gebadet bekommen. Die Hefepilze kommen durch ständig feuchte Haare zwischen den Zehen und Ballen. Die feuchten Haare wiederum kommen durch das ständige Lecken und Knabbern mit den Vorderzähnen an den Pfoten. Dieses Knabbern und Lecken wird durch einen Juckreiz ausgelöst. Der Juckreiz kommt von einer Allergie. Nun muss man herausfinden, um welche Allergie es sich handelt. Zuerst macht man eine acht bis zehn Wochen lange Ausschlussdiät mit reinem Pferdefleisch und Kartoffeln. Es dürfen auch keine zugeführten Vitamine und Mineralstoffe enthalten sein. Hat sich der Juckreiz in dieser Zeit stark gebessert oder ist er sogar ganz verschwunden, hat Romina eine Futtermittelallergie und wir werden zusammen mit Fr. Dr. Löwenstein ein geeignetes Futter suchen. Allerdings haben von 100 Hunden mit Allergien nur etwa zehn eine Futtermittelallergie. Da man diese am ehesten feststellen kann, wird zuerst darauf geprüft.

Das Futter und Pferdeleckerle habe ich bereits bei www.oekomedic.de bestellt, so dass wir am Donnerstag mit der Diät beginnen können.


3. Januar 2009 - In Bodenmais

Auch dieses Jahr, übrigens zum zehnten Mal, waren wir wieder in diesem schönen Ort, um gemeinsam mit Freunden Urlaub zu machen und das Weihnachtsfest und Silvester zu feiern. Leider stand der Urlaub in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Schon die Anfahrt war sehr anstrengend. Brauchen wir unter normalen Verhältnissen ca. 4,5 Stunden, waren wir diesmal sieben Stunden unterwegs. Teilweise hatten wir Dauerregen, und es ging über lange Strecken nur sehr stockend vorwärts, oder der Verkehr stand sogar still. Die ersten beiden Tage regnete es immer wieder. Gleich am ersten Tag machten wir eine Wanderung nach Böbrach, um dort ein Cafe zu besuchen, in dem es sehr leckeren Kuchen gibt. Romina und Ginger durften über lange Strecken frei laufen und spielten immer wieder miteinander. Nachdem wir den leckeren Kuchen und eine Tasse Capuccino genossen hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Gleich am Ortsausgang gibt es eine große Wiese. Dort ließen wir die beiden Hunde von der Leine. Und ab ging die Post. Auf einmal, mitten im Spiel, hob Romina die Nase in den Wind und startete durch, direkt in den Wald hinein. Ginger blieb Gott sei Dank auf mein Rufen hin sofort stehen und kam zu uns zurück. Romina blieb verschwunden. 45 lange Minuten riefen wir immer wieder. Es wurde schon langsam dunkel, als sie unvermittelt hinter uns stand. Total durchnässt und voll von Tannennadeln war sie sich ihrer Schuld schon bewusst, das sah man ihr deutlich an. Wir nahmen sie an die Leine, an der sie die kommenden 14 Tage alle Spaziergänge machte. Nur innerhalb des Ortes durfte sie im kleinen Park frei laufen und mit Ginger spielen. Wer nicht hören will ...

Zwei Tage später, am 23.12. haben Jana und ich unseren Hochzeitstag. Wie auf Kommando stand morgens beim Aufstehen die Sonne am Himmel. Blauer konnte er nicht sein und kein Wölckchen war zu sehen. Nach einem leckeren Frühstück am wunderschön festlich geschmückten Tisch und einem Gläschen Sekt besprachen wir die Wanderroute für den Tag und gingen aufs Zimmer, um uns umzuziehen. Es sollte anders kommen. Gerade auf dem Zimmer angekommen, erreichte uns die Nachricht, dass Janas Vater in der Nacht verstorben sei. Sofort rief Jana bei ihrer Schwester an und die beiden besprachen, dass wir unseren Urlaub fortsetzen sollten, da Jana im Moment dort sowieso nichts tun könnte. Die Urnenbeisetzung findet erst viel später statt. Wir machten auch noch eine kleine Wanderung an diesem Tag, die Stimmung war natürlich ab jetzt sehr gedrückt.

Um es abzukürzen. Wenige Tage später bekam ich eine starke Grippe und verbrachte vier Tage im Bett. Das köstliche Silvestermenü fand ebenfalls ohne mich statt. Nach Silvester erwischte es dann auch Jana. Halsschmerzen und eine triefende Nase kündigten auch bei ihr die Grippe an. Sie hielt sich die paar Tage bis Urlaubsende jedoch tapfer, denn die Hunde mussten ja raus und wollten doch wenigstens ein minimum bewegt werden. Nun sind wir wieder zu Hause, bei mir verschwindet die Grippe so langsam. Jana hat immer noch damit zu kämpfen. Wir hoffen, dass unser nächster Urlaub in Bodenmais unter einem besseren Stern steht.

Einige Fotos konnte ich aber doch machen. Hier gibt es sie nach einem Klick auf den Link zu sehen.