13. Juli 2008 - Auf dem Ritten in Südtirol

Auf Empfehlung unseres Freundes Erwin, beschlossen wir, unseren diesjährigen Urlaub in Südtirol zu verbringen. Um es genau zu sagen, in Wolfsgruben, das zur Gemeinde Ritten gehört und im Norden von Bozen liegt. Die Gemeinde Ritten befindet sich auf einem großen Hochplateau in ca. 1200 m Höhe und besteht aus insgesamt 17 Ortschaften.

Erwin schwärmte uns schon länger so von der tollen Landschaft, der klaren Luft und nicht zuletzt vom Wanderhotel "Drei Birken" vor, dass wir uns entschlossen, unseren Sommerurlaub dort zu verbringen. Jahrelang durchquerten und bewunderten wir diese schöne Landschaft, wenn wir zum Gardasee fuhren, nun sollten wir dort zwei Wochen Urlaub machen. Schon per Email hatten wir einen netten Kontakt zur Familie Prast, die das Drei-Sterne- Hotel bewirtschaftet. Wir mussten ja vorher anfragen, ob unsere beiden Hunde kein Problem seien. Wir waren angenehm überrascht, als wir erfuhren, dass die Unterbringung der Hunde kostenlos sei.

Am Anreisetag wurden wir herzlich von Walter Prast begrüßt. Nachdem er uns den Zimmerschlüssel überreicht hatte, half er uns, noch die Koffer auf das schöne geräumige Zimmer zu bringen. Wunderbar groß und hell war das Zimmer, zwei Fenster und ein große Tür, die auf den Balkon führte, ließen genug Licht und herrliche frische Bergluft herein. Zwei sehr große Einbauschränke und ein Tageslichtbad mit einer Dusche, in der sich auch ein 1,94 m Mann wohl fühlt, rundeten das ganze ab. Am Nachmittag begrüßte uns dann auch seine Frau Karin. Außer, dass sie gemeinsam mit der ganzen Familie das Hotel führt, übt Karin Prast noch sehr erfolgreich das "Eisstockschießen" aus. Sie ist unter anderem mehrfache italienische und zweifache Europameisterin. Außerdem fünfte in der Weltrangliste. Im Wanderhotel "Drei Birken" gibt es ein ausgezeichnetes Frühstücksbuffet und den besten Kaffee, den ich je in einem Hotel getrunken habe. Das Abendessen ist Sonderklasse. Frau Prast sen. steht meistens in der Küche und kocht südtiroler und italienische Hausmannskost und Spezialitäten. Manchmal wird sie auch vom Sohn Walter vertreten. Ein Essen, auf das wir uns jeden Tag aufs Neue gefreut haben. Es gab jeden Abend drei Gänge, sonntags vier, die durch einen selbstgemachten Nachtisch abgerundet wurden. Ebenfalls Highlights waren die geführten Wanderungen von Senior Peter Prast, von denen später noch die Rede sein wird, und die Fotoshows, die Karin Prast mit Bildern dieser Wanderungen erstellte und abends in lustiger Runde vorführte. Was mir noch am Herzen liegt zu erwähnen ist, dass die Zimmerreinigung in den "Drei Birken" wirklich ernst genommen wird. Sogar die Hundeschlafdecken wurden jeden Tag abgesaugt. So haben wir das selbst in deutschen Vier-Sterne-Hotels noch nicht erlebt.

Was ist noch wichtig? Ach ja, in der Region Trentino-Südtirol, zu der Wolfsgruben gehört, sprechen fast 96 Prozent der Bevölkerung deutsch. Ein sehr wichtiger Aspekt für Hundebesitzer ist auch, dass das Rittengebiet als zeckenfrei gilt. Es gibt nicht sehr viel Wild, so dass auch "jagdlich ambitionierte" Hunde, wie unsere Romina, fast immer ohne Leine unterwegs sein können. Desweiteren gibt es keinen Maulkorbzwang wie z.B. in Österreich.

Nachdem wir uns am Anreisetag nachmittags nur ein bisschen um das Hotel herum umgesehen hatten, und die Hunde nach der gut siebenstündigen Fahrt richtig toben ließen, machten wir uns am nächsten Tag gleich auf eine längere Wanderung. Überhaupt waren wir jeden Tag gut sechs Stunden bei strahlendem Sonnenschein oder nur ab und zu leicht bewölktem Himmel unterwegs. An diesem Tag sollte es nach Klobenstein und dann weiter zu den Erdpyramiden gehen. Von dieser Wanderung, die uns erst quer durch den Wald zum Waldnereck führte, könnt ihr hier allerlei Bilder sehen. Das Waldnereck bietet einen grandiosen Ausblick auf den Schlern, die Santhnerspitzen, den Rosengarten, den Latemare und viele Berge mehr. Bei klarem Wetter gibt es dort einen grandiosen Sonnenuntergang zu bewundern. Bei dieser ersten Wanderung entdeckten wir auch einen Stausee, an den wir von da an sehr oft gingen, um die Hunde, insbesondere Ginger, baden zu lassen. Der See ist nur 15 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt. Ginger ist eine absolute Wasserrate, die gar nicht genug davon bekommen kann, sich in die Fluten zu stürzen. Ich hoffe, die Bilder zeigen das. Romina dümpelt lieber am Rand und befeuchtet nur ihren Bauch und die Pfoten. Wir konnten Ginger gar nicht oft genug einen Stock in das kühle Nass werfen. Bei ihren Sprüngen schob sie regelrecht eine Bugwelle vor sich her. Wenn sie merkte, dass es Richtung Stausee ging, wurde sie ganz hippelig, und wir konnten gar nicht schnell genug laufen.

Während unseres Aufenthaltes machten wir zwei geführte Wanderungen mit Peter Prast. Die erste führte uns mit der Gondel hinauf auf die Schwarzseespitze in 2067 m Höhe. Von dort ging die Wanderung bis zum Unterhorn, wo wir Rast an einer stillgelegten Latschenbrennerei machten und uns an unserer mitgenommenen Vesper stärkten. Danach ging es an der Aichachalm vorbei zum Loden, und Richtung Forsthaus ging es nach Pemmern zurück, wo der Kleinbus des Hotels parkte. Diese erste geführte Wanderung dauerte ca. fünf Stunden. Natürlich machten wir auch jede Menge Wanderungen alleine. Überhaupt fiel uns positiv auf, dass wir oft ganz alleine waren. Wir machten Wanderungen, bei denen uns in sechs Stunden nicht mehr als zehn oder 15 Menschen begegneten. So führten uns unsere Wege zum Kemater Ansitz . Ein idylisch gelegener See, der wunderschön mit Seerosen bewachsen ist und an dem es eine Vielfalt von Libellen zu bewundern gibt. Ein Ort, an dem es sich lohnt, zu verweilen und die Stille der Natur zu genießen. Ein anderes Mal machten wir eine für uns recht anstrengende Wanderung, die uns über Oberbozen, den Lobishof, den Schelmsteig, der schon sehr abenteuerlich war, nach Oberinn führte. Dort machten wir eine kleine Rast, um danach über Kematen und die Freudpromenade wieder nach Wolfsgruben zurück zu gelangen. Hier gibt es die Bilder dazu zu sehen.

An einem anderen Tag machten wir eine Fahrt nach Bozen. Um in die Metropole von Südtirol zu kommen, muss man schon gerne Kurven fahren. Sehr viele Serpentinen führen hinab in die Stadt an der Etsch. Am Samstag, wenn Markt ist, sind besonders viele Menschen dort. Für Leute, die gerne durch eine Stadt bummeln, ist Bozen schon sehr sehenswert. Viele Arkaden mit kleinen Geschäften und Häusern in allen Stilrichtungen. Der reiche Bozener aber fährt am Wochenende in sein Haus auf den Ritten oder bleibt sogar im Hochsommer ein paar Wochen dort. So macht es auch "Proffessore Prandi", der im Sommer zwei Monate in den "Drei Birken" lebt. Warum? Ganz einfach, die Luft ist dort besser, denn Bozen liegt in einem Talkessel. Noch etwas, warum sich eine Fahrt nach Bozen lohnt, sind die vielen tollen Aussichtspunkte, von denen man in eine wunderbare Landschaft mit Weinbergen und Steinbergen :-) schauen kann. Hie und da ist malerisch eine Burg in den Hang gebaut, oder ein Kirchturm ist zu sehen. Übrigens, in Bozen wird fast nur italienisch gesprochen, und wir haben dort überproportinal viele Menschen mit Hunden gesehen. Orte, wo die Reichen ihre Häuser oder Wochenendhäuser stehen haben, sind Oberbozen und Himmelfahrt . Hier gibt es wunderschöne kleine bis mittlere Häuser, die in blitzsauberen Gärten gelegen sind. Außerdem haben wir dort eine wunderschöne kleine Kirche besucht.

Nun bleibt es nur noch von zwei Wanderungen zu berichten. Die eine führte uns bis hinauf auf 2270 m auf die Spitze des Rittnerhorns. Nach einem für uns doch etwas anstrengenden Marsch, auf dem uns Markus, der jüngste des Hauses Prast, begleitete, ertwartete uns eine atemberaubende Gebirgslandschaft. Bei traumhaft schönem Wetter konnten wir sehr viele Berge rundum bewundern. Wenn die Sicht ganz klar ist, kann man von dort oben 40 Berge, die höher sind als 3000 m, bewundern. Hier oben blühen die Alpenrosen und bilden in ihrer Blühphase regelrechte rote Teppiche. Schafe und Kühe weiden auf den Hochalmen und hier gibt es sogar noch große Flächen, auf denen man sich ganz alleine bewegen kann. Es war ein Traum, an einem solch sonnigen Tag auf dem Rittnerhorn zu sein. Für mich das absolute Highlight des Urlaubs.

Die zweite Wanderung, die von Peter Prast geführt wurde, führte uns erst mit dem Bus über Pemmern zum Rosswagen. Von dort aus ging es zu Fuß am Sulfertaler vorbei bis zum Gasthof Plörr. Auch hier gibt es, wie immer, wenn man auf dem Ritten unterwegs ist, diese tolle Gebirgslandschaft zu bewundern. Auch an heißen Tagen sind diese Wanderungen wunderbar, denn man läuft immer wieder einmal ein Stück durch den Wald. Die meisten Wege sind auch gut präpariert, so dass sie sogar für ungeübte Wanderer gut zu laufen sind. Etwa in der Hälfte der Wanderung kamen wir an einen Aussichtspunkt, von dem man weit ins Tal bis über Wangen hinweg schauen kann. Ein erhabener Anblick. Vor lauter Staunen und Fotografieren beachteten wir nicht unsere Hunde, die auf der Wiese spielten. Auf einem Bauernhof, der am Rande des Plateaus war, waren in einem Gehege Truthähne. Aber nicht alle waren im Gehege, einer war frei. Ginger entdeckte ihn und wollte wohl mit ihm spielen. Ich selbst sah es nicht, da es sich gut 50 m von mir außerhalb meines Blickfeldes abspielte. Ich hörte nur auf einmal die Rufe: "Ginger Nein", "Aus" und was noch alles gerufen wurde. Als ich dort ankam, lag ein Truthahn auf der Erde und konnte sich nicht mehr aufstellen. Ginger hatte bereits von ihm abgelassen. Ich glaube nicht, dass sie ihn töten wollte, aber sie wollte bestimmt in "Cattlemanier" mit ihm spielen. Als ich die Bäuerin, die davon gar nichts mitbekommen hatte, herbeigerufen hatte, meinte sie, er hätte vielleicht ein gebrochenes Bein. Wir einigten uns, dass ich ihr 20 € bezahle und damit alles vom Tisch sei. Beim anschließenden Essen im Gasthoff Plörr war natürlich das Gelächter und Geflaxe groß. Ginger "The Turkeykiller" alberten die Italiener herum. Noch bis zum Abreisetag lachten wir immer wieder darüber. Auf jeden Fall bleibt diese Wanderung mit Peter Prast ein unvergessliches Erlebnis.

Als Abschluss möchte ich sagen, dass meine Frau und ich und nicht zuletzt auch unsere Hunde, sich hier bei der Familie Prast absolut wohlgefühlt haben. Wir haben jetzt bereits beschlossen, unseren nächsten Sommerurlaub wieder in den "Drei Birken" auf dem Ritten zu verbringen.


22. Mai 2008 - Wir fahren in den Schwarzwald

Schon gestern wurden unsere beiden Fellnasen nervös. Sie sahen, wie wir die Reisetaschen aus dem Schrank holten und für den Kurzurlaub packten. Natürlich war auch eine Tasche für Romina und Ginger dabei. Fressjen, Naschwerk, Spielzeug, Bürste und Kamm und noch einiges mehr musste natürlich auch mit. Gegen 10.00 Uhr fuhren wir los und waren schon nach drei Stunden am Ziel im schönen Schwarzwald angekommen. Die Wirtsleute schreiben auf ihrer Webseite:

Das Landhaus Waldheim liegt in absolut ruhiger Lage zwischen Titisee, Schluchsee und Wutachschlucht. Wandern sie direkt ab dem Landhaus Waldheim auf gepflegten Wegen in den Wäldern und entlang der Wiesen mit schöner Fernsicht. Genießen Sie Ihren Urlaub mit Hund.

Genau das können wir bestätigen. Auf einem 35.000 qm großen Grundstück mit Hundespielwiesen, Agilityplatz, Hundeweiher und idylischer Liegewiese steht das Landhaus Waldheim . Vom ersten Moment an haben wir uns wohlgefühlt. Der Hausherr begrüßte uns persönlich und zeigte uns, was man fürs Erste wissen muss, nämlich, wo das Zimmer ist, der Frühstücksraum und der Kühlschrank, aus dem man sich jederzeit, wenn man das Getränk in eine bereitliegende Liste einträgt, bedienen kann. Gläser stehen natürlich auch parat. Nachdem wir ausgepackt hatten, machten wir mit den Hunden einen schönen Spaziergang zum Gasthof "Reichenbächle", wo man gut bürgerlich Essen kann, und für 13,00 Euro die Halppension für das Landhaus Waldheim genießen kann. Nach dem späten Mittagessen machten wir eine fast zweistündige Wanderung zum Landhaus zurück.

Am nächsten Morgen schien die Sonne und wir entschlossen uns, nach dem reichhaltigen Frühstück zum Schluchsee zu fahren. Wenn man an der Staumauer parkt, kann man einen gut 10 km langen Weg laufen, der stets am See entlang führt. Es gibt zahlreiche kleine Badebuchten, die Romina, und vor allem Ginger, reichlich nutzten, um ins Wasser zu gehen. Ginger schwimmt bereits wie der Teufel und kann gar nicht genug davon bekommen, Stöcke, die sie geworfen bekommt, aus dem See zu holen. Aber auch am Weg entlang gibt es für die beiden ständig etwas Neues zu entdecken. Wie die Bergziegen klettern sie auf die kleineren und größeren Felsen. Unterwegs setzten wir uns in ein Ausflugslokal, um den Durst zu stillen. Am Ende unserer Wanderung kamen wir in Aha, ja, so heißt der Ort, an, und fuhren mit dem Schiff zurück zur Staumauer. Am Nachmittag besuchten wir noch den japanischen Garten in Bonndorf. Er wird von einer Privatperson unterhalten und ist wirklich sehenswert.

Was man auf keinen Fall bei der Erzählung vergessen darf über das Landhaus Waldheim, ist, dass die Hunde im ganzen Anwesen dabei sein dürfen. Innerhalb des Hauses natürlich an der Leine, aber draußen dürfen sie frei laufen. Es gibt einen schönen Agilityplatz, der mit Holzpellets belegt ist, und dadurch auch nach jedem Regen sofort wieder zu benutzen ist. Außerdem ist da auch noch eingebettet in die Wiesen ein Weiher, der von den Hunden benutzt werden darf. Wenn sie dann vom toben über die Wiesen schmutzig sind, kann man sie ganz komfortabel, ohne sich zu bücken, in der Hundedusche, die es am Hauseingang gibt, abbrausen und mit den bereitliegenden Handtüchern trocken rubbeln.

Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass wir uns sehr wohl gefühlt haben und auf jeden Fall wieder in das Landhaus Waldheim fahren. Hier noch der Link zum Internetauftritt der Familie Remesch


9. April 2008 - Auf gehts in den Schnee

In den letzten Tagen war es ja noch einmal richtig kalt geworden. Wir entschlossen uns deshalb, heute früh auf den Feldberg im Taunus zu fahren. An Werktagen kann man dort wunderbar spazieren gehen und begegnet kaum Menschen. Romina und Ginger hatten ihre Freude daran, im Schnee zu toben. Rominas Freude wurde aber dadurch getrübt, dass wir sie leider wegen ihres Jagdtriebs kaum noch von der Leine lassen können. Es wurde ein Spaziergang von gut zwei Stunden, der uns an Resten des Limes (römischer Grenzwall) bis auf den Gipfel des Feldbergs in 878 Höhe Höhe führte. Die Fotos gibt es in den Bildern des Jahres zu sehen


18. März 2008 - Zum ersten mal gekuschelt

haben Romina und Ginger heute früh. Ich saß gerade beim Frühstück als ich dachte, dass ist ja so still. Als ich auf schaute, staunte ich nicht schlecht. Ginger hatte sich zu Romina ins Körbchen gesetzt und leckte sie am Schnäuzchen. Nun legte ich die Zeitung beiseite und machte es mir auf dem Stuhl bequem. Das war ja schöner wie fernsehen. Das war ja noch nie da. Ginger versucht es zwar immer wieder, aber Romina zeigt ihr da die kalte Schulter, zuviel Nähe mag Madam nämlich nicht. Ich wollte meinen Augen nicht trauen, als nächstes schleckte Ginger Rominas Ohr aus. Voller Genuß tat sie das, und Romina ließ es sich gefallen. Romina schaute während dessen durch die Scheibe der Terrassentür in den Garten. Eine Menge Spatzen hüpften in den Sträuchern und zogen ihre Blicke auf sich. Auf einmal merkte auch Ginger was da vor sich ging, und wie in Kumpelmanier legte sie ihre rechte Pfote auf Rominas Schulter. Es schien, als wollte sie sagen, komm lass uns den Anblick gemeinsam genießen. Es war ein toller Anblick, von dem ich bestimmt noch einige Zeit schwärmen werde.


3. März 2008 - Training für die Begleithundeprüfung

Da im Mai einige aus unserem Verein die Begleithundeprüfung machen möchten, begann Pia gestern mit dem Training. Jana und Romina hatten sich auch angemeldet, da beide im Herbst dieses Jahres die Prüfung ablegen möchten. Um 19.00 Uhr versammelten sich an die zehn Teams auf dem Gelände des ATH. Die Hunde mussten an der Leine "bei Fuß" gehen, und verschiedene Wendungen wurden geübt. Das "Sitz" und bleiben sowie "Platz" und bleiben gehörten genauso dazu wie das Abrufen und Vorsitzen aus dem "Platz". Zum Schluss wurden noch "Sitz" und "Platz" aus den Lauf und ohne Leine geübt.

Jana und Romina machten ihre Sache wirklich gut. Auch Trainerin Pia meinte, dass sie ein gutes Team wären und sicher im Herbst dieses Jahres die Prüfung ablegen könnten.


10. Februar 2008 - Ein toller Spaziergang

Heute Mittag riefen wir Timo an, ob er und sein Aussie Jack, Lust hätten mit uns am Rhein spazieren zu gehen. Daraus wurde letztendlich ein Sapziergang mit viel mehr Menschen und Hunden als geplant. Mit von der Partie waren Maria und Klaus mit den Azorenhütehunden Pan und Leila, Biggi und Micha mit ihrer Border Collie Hündin Kira und natürlich Timo und sein Australien Sheepherd Jack. Wir fuhren nach Budenheim an den Rhein und liefen hier zusammen einen wunderbaren Rundweg. Die Hund hatten sichtlich ihren Spaß, konnten sie doch ins Wasser wenn sie wollten, über umgefallene Bäume springen und wie Romina sogar einen Baum hochklettern. Ginger und Romina lieferten sich die einen oder andere Verfolgungsjagd. Zum Abschluß des zweistündigen Spaziergangs gingen wir noch ins IPA-Heim zu einem kleinen Umtrunk. Es war ein toller Nachmittag der von einer vorsommerlichen Temperatur und strahlend blauem Himmel gekrönt wurde. Die Fotos von Budenheim am Rhein gibt es nach einem Klick auf den Link zu sehen.


13. Januar 2008 - Spaziergang mit dem Agility-Team Heidesheim

Heute trafen wir uns um 13.30 Uhr auf unserm Agilitytrainingsgelände. 11 Hunde und jede Menge Menschen machten sich auf zu einem etwas einstündigen Spaziergang zum Schloß Waldhausen. Weil Romina eine so ausgeprägten Jagdtrieb hat, und wir mitten durch ein Naturschutzgebiet liefen, mußte si den ganzen Weg über an der Leine bleiben. Am Schloß Waldhausen angekommen machten wir im IPA-Heim Station. Da an diesem Tag eine geschlossene Gesellschaft da war, wurden wir in einem kleinen Nebenraum untergebracht. Wir stärken uns bei einem guten Essen und einem Shoppen Wein. Danach ging es wieder zurück. Heinz lief aber einen anderen Weg, damit es uns nicht langweilig wurde. Etwa in der Mitte des Rückweges, als wir an einer Unterführung um die Ecke bogen, liefen plötzlich zwei Rehe über den Waldweg. Hier bewährte es sich, dass Romina an der Leine war. Wie eine Wilde hing sie in ihrem Halsband. Sie wäre garantiert den Rehen hinterher, und wer weiß wie das ausgegangen wäre. Auf jeden Fall war es ein schöner und abwechslungsreicher Nachmitttag für Mensch und Tier bei dem sogar das Wetter mitspielte.


5. Januar 2008 - Urlaub in Bodenmais

Auch dieses Jahr, wie schon so viele Jahre vorher, waren wir wieder in diesem schönen Ort, um gemeinsam mit Freuden Urlaub zu machen und das Weihnachtsfest und Silvester zu feiern. Dieses Jahr hatten wir auch wieder Schnee. Direkt im Ort waren es bis zu 20 cm. Aber nur 20 Autominuten entfernt gab es Schnee in Hülle und Fülle. Bis zu 1,5 m war der Schnee am Bretterschachten und am Großen Arber seit November angewachsen. Zur großen Freude von Romina, unternahmen wir gemeinsam mit unseren Freunden Renate und Richard jeden Tag schöne Wanderungen.

Die Fotos gibt es nach einem Klick auch den Link zu sehen.