18. Dezember 2005 - Und das ist richtig viel Schnee

Am 18. Dezember ist es endlich soweit. Wir fahren wieder in das schöne Bodenmais am Fuße des großen Arber. Wir waren ja schon einmal im Oktober für ein Wochenende da. Diesmal ist es tief verschneit, es hat bereits Ende November angefangen zu schneien. Und so geht es nun Tag für Tag weiter. Jeden Tag machen wir stundenlange Spaziergänge. Es liegen bis zu 70 cm Schnee im Tal, und auf dem Arber sogar über 120 cm. Natürlich tobt Romina am liebsten im tiefen Schnee, der ist so angenehm weich und kühl. Sie kann gar nicht genug davon bekommen. Während wir nach einigen Stunden vom Wandern müde sind, möchte sie am liebsten Tag und Nacht weiter toben. Zwischendurch ruht sie sich doch manchmal ein bisschen aus. Aber nur ganz kurz. Dann gehts gleich weiter, es gibt ja so fürchterlich viel zu entdecken. Und sogar mit Stöcken spielen kann man im Schnee. So, jetzt wirds ernst. Wir wollten Romi ja noch zeigen, dass Weihnachten nicht nur was mit Schnee zu tun hat, sondern auch mit dem Nikolaus. Also, gingen mit ihr zu ihm. Zuvor sagten wir ihr noch, dass der genau weiß, ob sie übers Jahr brav war. Auch würde er das dem Christkind weiter erzählen. Oh weh, dachte sie bestimmt, dass wird Ärger geben. Ganz so brav war sie ja das Jahr über auch nicht. Aber so schlimm wars dann doch nicht. Eine Rute hatte er nicht dabei, aber ein großes Geschenk unterm Arm. Ob da auch was für Romina drin ist?


25. November 2005 - Romi sieht zum ersten Mal Schnee

In der Nacht zum 25. November hat es geschneit. Romi hat so etwas zum ersten Mal in meinem Leben gesehen, aber ich liebe den Schnee, er ist so herrlich weich, und man kann darin wunderbar herumtoben . Ich gehe mit ihr um 22.00 Uhr noch eine große Runde. Normalerweise gehen wir um diese Uhrzeit 15 bis 20 Minuten und auch nur an der Leine. Aber ich merke wie sehr Romi der Schnee gefällt. So gehen wir in die Weinberge und Romi darf von der Leine. Sie tobt total ausgelassen herum. Wir sind fast eine Stunde unterwegs. Diese Nacht träumt sie bestimmt von der weißen Pracht. Am nächsten Morgen nach ihrem Frühstück darf sie in den Garten und genießt die weiße Pracht.


13. November 2005 - Der erste Essenheimer Hundewandertag

Es ist Wandertag. Timo, das ist das Herrchen vom Jack, der ein waschechter Australian Shepherd ist, und ich, hatten eine Idee. Und zwar, wollten wir versuchen, so viele Hundebesitzer wie möglich zu informieren und zu animieren, dass am Sonntag, den 13. November, der erste Essenheimer Hundewandertag stattfindet. Es haben auch sehr viele gesagt: Oh, wie toll, natürlich gehen wir da mit, das macht doch bestimmt den Hunden, aber auch uns Spaß. Also, was soll ich sagen. Der Tag kam, es war so genanntes Kaiserwetter. Strahlend blauer Himmel und eine Temperatur wie im Frühling. Na ja, wenn Engel reisen. Es kamen so viele, dass man fast den Überblick verlor, nämlich sechs Menschen mit vier Hunden. Wäre es nach den Hunden gegangen, wären bestimmt viel mehr gekommen. Um 14.00 Uhr am Weingut Blodt war Treffpunkt. Bei Familie Blodt kann man übrigens gut Essen und einen gepflegten Wein trinken. Im Sommer kann man auch ganz toll draußen sitzen, was mir ja besonders gut gefällt. Denn brave Hunde sind immer willkommen. Nicht nur, aber auch deshalb gehen wir so gerne dorthin. Als wir dann alle zehn beisammen waren, und die Hunde sich ausgiebig beschnuppert und bespielt hatten, ging es endlich los. Weil Jagdsaison ist, meinte ich, wir sollten lieber in die Felder oberhalb von Essenheim, als in die Weinberge gehen. An der Selz, ein kleiner aber langer Bach, wird nämlich im Moment gejagt, und die Jäger schießen auf alles, auch auf freilaufende brave Hunde. Nun geht es endlich los. Hui, ist das eine Freude. die vier Hunde, das sind der Jack, der Jagger - ein Jack Russel -, Nicki - ein Mischling - und Romina toben über die Wiesen. Sie laufen und springen, dass wir Menschen aufpassen müssen, dass sie uns nicht umrennen. Es macht allen einen Riesenspaß. So geht es eine ganze Weile. Als die Hunde erstmal genug gespielt haben, geht jeder seines Weges, es wird hier und dort geschnuppert. Schließlich muss man ja auch seine Geschäfte ungestört tätigen. Ab und zu toben sie natürlich, wenn einer dazu animiert. Die Hunde verstehen sich alle prächtig. Nach über zweieinhalb Stunden sind wir wieder in der Nähe vom Weingut Blodt. Über Essenheim geht schon der Mond auf. Die Hunde und Menschen verabschieden sich und vereinbaren einen neuen Hundewandertag.


13. Oktober 2005 - Wir waren in Bodenmais

Um es vorweg zu sagen, es war wieder wunderschön. Am Donnerstag früh fuhren wir Richtung Bayern. Wir hatten es ja schon seit einiger Zeit vor nach Bodenmais in das Hotel www.hotel-neue-post.de fahren. Wir mussten ja zum Standesbeamten und alles klar machen für unsere Hochzeit am 23. Dezember. Als wir am Donnerstag Mittag dort ankamen, wurden wir gleich von Steffi und Anschi begrüßt. Für den nächsten Tag verabredeten wir uns für einen großen Spaziergang zum kleinen Arbersee. Es war ein traumhaftes Wetter, Kaiserwetter wie die Bayern sagen. Also machten wir Menschen und die Hunde uns auf zu diesem See. Es wurde ein toller Wandertag, der über Stock und Stein führte. Anschi hatte bei der Wanderung wirklich Pech und fiel beim Trinken ins Wasser. Ich, ganz mutig, sprang ihr nach und holte sie wieder heraus. Nein, nicht wirklich, ich musste nur mit einen Fuß ein bisschen ins Wasser, ich wurde nicht mal richtig nass dabei. Anschi aber war total nass, ja, sie roch sogar ein bisschen unangenehm. Als wir dann in einem Ausflugslokal Rast machten, setzte sie sich in die Sonne zum Trocknen.

Am nächsten Tag ging es früh gleich wieder los. Ich wollte unbedingt ins nächste Ort zur Charlotte laufen. Wer Charlotte ist? Ist meine Frau denn da nicht eifersüchtig? Nein, Charlotte ist ein Kuchen, der besonders lecker schmeckt. Und für diesen Kuchen laufe ich fast 15 km, das kann viele nur schwer verstehen. Na ja, ich bin halt ein ganz Süßer. Im Wald zu laufen ist eine ganz tolle Sache. Zum einen ist der Boden dort so schön weich, und zum andern gibt es für Romina tausende von schönen Gerüchen. sie weiß gar nicht, wo sie zuerst hinlaufen und hin riechen soll. Trotz der langen Spaziergänge, gibt es abends im Hotel keine Zeit zum Ausruhen für sie. Da ist nämlich Tobi, der zweieinhalb Jahre alte Westi eines Gastes. Mit ihm konnte sie wunderbar spielen. Ich glaube, der konnte sie gut leiden.


5. Oktober 2005 - Jetzt ist es richtig Herbst

Im Moment gibt es ja nicht so viel zu erzählen. Wir machen jeden Tag und bei jedem Wetter lange Spaziergänge in den Weinbergen. Dort ist jetzt ganz schön was los. Ich glaube, es gibt noch mehr Mäuse wie im Rest vom Jahr. Romina kommt gar nicht mehr vom Fleck vor lauter Schnuppern. Und was noch dazu kommt, jetzt in der Weinlesezeit, sind da jede Menge große Traktoren, noch größere Vollernter und viele Menschen, die die leckeren Weintrauben abschneiden und mitnehmen. Wir müssen da gut auf Romina aufpassen. Jedes Mal, wenn so eine Riesenmaschine kommt, rufen wir sie zu uns. Sie gehorcht dann auch und läuft auf uns zu. In dieser Zeit merkt man besonders, warum es wichtig war das "Hier" zu lernen. Ja, es ist jetzt höchste Zeit für die Weinlese. Ilse und Arnd von nebenan treffe wir auch ab und zu in ihren Weinbergen. Jana nimmt sich immer wieder mal welche von den leckeren Trauben direkt von den Reben weg, dann bekommt Romi auch immer ihren Anteil, sie ist die nämlich auch sehr gerne.


10. September 2005 - Wir fahren nach Böhl-Iggelheim

Heute fahren wir zu Renate und Richard, das sind ja schon gute Freunde von uns. Morgens schon wird eine Tasche mit Leckerchen, Romis Fresschen und einer Schlapperschale (Trinkgefäß) gepackt. Das heißt für Romi, wir sind zum Abendessen nicht zurück. Nach knapp einer Stunde Fahrtzeit kommen wir an. Romi hat, obwohl sie erst vor knapp zwei Stunden ihr Fresschen zu sich genommen habt, nicht ins Auto gekübelt. Auch das wird also besser. Als wir ankommen, steht sie erstmal einer Katze gegenüber. Felix, der Hauskater. Felix liegt auf der Terrasse auf einem Stuhl. Sie beschnüffeln sich, Nase an Nase, und einigen sich darauf, sich zu vertragen. Wieso auch nicht, es ist ja schließlich das Zuhause von Felix. Nachdem Romi versucht habt, ihn zum Spielen zu animieren, es hat aber nicht geklappt, lässt sie ihn in Ruhe.

Kurze Zeit später kommt unser Freund Richard. Er bringt weiteren Besuch, nämlich Maria und Willi aus Mendig-Bell. Auch sie kennen wir vom Bodenmaiser Weihnachtsurlaub. Nach dem Kaffeetrinken fahren wir in den Wald bei Edenkoben. Dort machen wir einen langen Spaziergang zu einem Lokal, von dessen Terrasse man einen wunderbaren Blick in die Pfalz hat. Wir Menschen trinken was, und Romi bekommt Leckerchen. Nach einiger Zeit, man hört ein leises Donnern, Ihr müsst Wissen, Renate hat fürchterliche Angst vor Gewitter, gehen wir wieder den Berg hinunter zum Auto. Dann fahren wir nach Neustadt in ein Weinlokal. Als wir essen, bekommt auch Romi ihr Fresschen. Es wird noch ein schöner Abend, der auf der Terrasse vom Hotel, in dem Maria und Willi wohnen, bei einem Glas Wein endet. Wie immer, wenn unser Freund Richard etwas plant, war es ein rundum schöner und gelungener Tag für Mensch und Tier, und dafür sagen wir drei aus Mainz Dankeschön.


5. September 2005 - Die siebte Trainingsstunde

Alle sind zufrieden mit Romina. Es hat letztendlich besser geklappt als alle gedacht haben. Sie ist schon ein toller Hecht, eh Hund. Drei Stunden vor dem Ziel macht sie "Sitz", "Platz", auch auf Entfernung, sie geht mit und ohne Leine "Bei Fuß" und sie kommt, wenn "Romi hier" gerufen wird. Was will man mehr. Manchmal lässt sie sich noch ein bisschen Zeit mit dem Ausführen eines Kommandos, aber ich glaube, man kann stolz auf sie sein.


3. September 2005 - Romina besucht alte Freunde

Heute wollen wir uns einen schönen Tag ohne Romi machen. Wir fahren heute nach Köln zu dem Musical „We will rock you“. Am frühen Morgen, gleich nach dem Fresschen, apropos Fresschen, seit drei Tagen schmeckt es Romi morgens nicht mehr. Sie frisst nur ein paar Kügelchen von meinem Trockenfutter und langt erst beim Abendfresschen mit gutem Appetit richtig zu. Vielleicht ist es ja, weil’s so warm ist? Also am frühen Morgen fahren wir zu Astrid und Andreas, das ist mein Neffe und seine Frau. Die haben drei Katzen. Aber auch dort bleibt Romi nicht lange. Einige Zeit, nachdem wir uns verabschiedet haben, laufen Astrid und Andreas mit mir los. Es geht durch eine schöne Landschaft. An der langen Leine darf sie nach Herzenslust schnuppernd durch die Gegend laufen. Nach einiger Zeit kommt ihr vielleicht alles irgendwie vertraut vor. Richtig, sie ist in ihrer alten Heimat, dem Tierschutz von Wörrstadt.


30. August 2005 - Ich fahre zum ersten Mal mit Romina in die Stadt

Damit sie sich an das Auto gewöhne, nehme ich sie heute mit in die Stadt. Die Fahrt übersteht sie gut. Sie speichelt zwar ein bisschen, aber das Frühstück, obwohl noch nicht lange her, bleibt drin. In der Stadt sind ja ganz andere Gerüche und Geräusche. Trotz allem geht sie aber an der Leine gut „Bei Fuß“. Ich gehe mit ihr in vier Geschäfte. In allen muss sie an einem gut einsehbaren Platz „ Platz“ machen, dann kommt ein „Bleib“. Sie bleibt auch immer liegen, als wir wieder ins Auto steigen, bekomme sie ein Riesenlob von mir. Zu Hause gibt es dann auch ein besonders großes Schweinsohr.


27. August 2005 - Wir waren in Wettbergen

Das ist ein kleiner Vorort von Hannover. Leider musste sich Romi auf der Fahrt, trotz Tabletten gegen Reiseübelkeit, wieder übergeben. Dazu kam dann noch ein starkes Speicheln, wahrscheinlich verträgt sie auch die Tabletten nicht. Das ist wirklich zum Kotzen. Nach ca. 250 km war es soweit, ich hatte dann ihren Platz wieder gesäubert, und nach einem kleinen Spaziergang mit Frauchen ging es weiter. Nach gut 400 km waren wir am Ziel. Steffi, die Dame des Hauses, begrüßte uns zuerst, und dann natürlich ganz ausführlich Romi.

Nun gingen wir ins Haus und Romi sah Anschi. Eine bildhübsche elfjährige Dackeldame. Sie begrüßten sch ganz lieb. Romi sah natürlich gleich ihr Spielzeug und holte sich sofort was zum Spielen. Anschi hatte aber nichts dagegen, die zwei verstanden sich auf den ersten Blick. Als sie dann aber einen kleinen Plüschigel nahm, musste sie ihn gleich wieder hergeben. Steffi hat nämlich schon jahrzehntelang Dackel, und dieser Igel war noch ein Spielzeug einer ihrer ersten Hunde. Wenn dann so ein Spielzeugvernichter, wie Romi einer ist, kommt, kann man ja verstehen, dass Steffi so ein altes Igelchen, an dem viele Erinnerungen hängen, beschützen will. Also nimmt sich Romi einen neuzeitlichen Hotdog, an dem kann man ja auch nach Herzenslust herum beißen. Anschließend gehen wir mit den Hunden auf einem schönen Weg mit großen Wiesen und Pferdekoppeln spazieren. Dort darf sie dann auch frei laufen, um mir die Beine nach der langen Fahrt zu vertreten, was ich auch ausgiebig tue und wie ein Derwisch über die Wiesen flitze.

Als wir wieder bei Steffi sind, gibt’s für Tier und Mensch ein Fresschen. Anschließend wird es ein gemütlicher und langer Abend, denn wir alle haben uns natürlich viel zu erzählen, schließlich sehen wir uns sonst nur einmal im Jahr in Bodenmais im Hotel Neue Post. Dort haben wir uns auch kennen gelernt. Wir fahren da nun schon seit sechs Jahren immer über Weihnachten hin. Steffi schon seit Jahrzehnten und gehört dort mittlerweile zur Familie.

Am nächsten Tag, nachdem wir Menschen ein ausgiebiges Frühstück, Steffi hat alles aufgefahren, was Keller und Küche zu bieten haben, zu sich genommen haben, gehen wir einen schönen großen Rundweg durch Wiesen und Wald. Anschi darf fast die ganze Zeit frei laufen, sie ist halt doch nicht mehr so quirlig wie Romi. Sie darf auch frei laufen, aber nur solange, bis Radfahrer kommen. Obwohl sie denen nichts macht, muss sie dann an die Leine. Na egal, wir genießen es alle, zumal die Sonne scheint. Wieder zu Hause, darf sie mit Anschi in den Garten, und die Menschen gönnen sich ein Fläschchen Sekt. Abends kommt dann noch Besuch aus der Nachbarschaft.Sie bringen einen Pudel mit. Der kann Romi aber wohl nicht so gut leiden, na ja, sie zieht mich halt wohlerzogen auf ihr Deckchen hinters Herrchen zurück und lässt Pudel, Pudel sein. Die Zeit verging wie im Flug, und es ist schon wieder Sonntag. Leider müssen wir Abschied nehmen, Romi von Anschi und wir von Steffi. Wir freuen uns natürlich auch auf ein Wiedersehen in Bodenmais.


24. August 2005 - Romina hat Dünnpfiff

Seit Sonntag hat sie Durchfall. Zuerst normalen und dann schleimigen. Sie bekommt keine Leckerchen mehr und ihr Fresschen besteht zum Teil aus Reis mit Gemüsebrühe. Aber es wird nicht besser. Se ist munter, hat Hunger, will spielen und laufen, aber sie hat Dünnpfiff (so heißt der Durchfall bei uns in Rheinhessen). Von Sonntag auf Montag waren wir nachts einmal mit ihr draußen, auf Dienstag zweimal und auf heute haben wir sie nicht gehört, und da hat sie vor lauter Verzweiflung ins Wohnzimmer gekackt. Aber, wie es sich gehört, auf die Fließen und nicht auf den Teppich. Frauchen hat es dann nachts, als sie es gerochen hat, weggemacht. Aber es hat niemand geschimpft mit Romi, sie kann ja nichts dazu. Also habe ich beschlossen, heute mit mir zu meiner Lieblingstierärztin zu fahren. Dort angekommen, konnten wir auch gleich ins Sprechzimmer. Frau von Gaertner hat Romi erstmal geknuddelt, und mir dabei ein paar Fragen gestellt. Wie lange sie es hat, wie das Häufchen aussieht, ob sie erbrochen hätte, ob sie Hunger hätte, und ob sie sonst fit wäre. Nachdem alles beantwortet war, fragte sie noch, wann Romi die letzte Wurmkur gemacht hätte. Das konnte er nicht beantworten, zumindest nicht in den drei Monaten bei ihnen. Also, gibt es eine Spritze, damit der Stuhl fester wird. Es gibt zwei Kautabletten, wovon sie eine heute früh, die andere heute Abend essen soll. Und es gibt die Wurmkur. An den nächsten drei aufeinander folgenden Tagen jedes Mal zwei Tabletten. Damit sollte alles erledigt sein und Romina wieder ohne Dünnpfiff. Endlich können wir dann nachts wieder durchschlafen, das mach Romi nämlich auch gern. Zum Schluss fragte ich noch nach einem Mittel gegen Reiseübelkeit. Romi kübele doch öfter mal ins Auto, obwohl sie das auf den letzten vier Fahrten, die allerdings auch sehr kurz waren, nicht mehr getan habe. Frau Doktor gibt uns Tabletten mit, von denen Romi eine halbe 30 Minuten vor Fahrtantritt und die andere halbe so ca. zwei Stunden später bekommen soll.

Nachdem wir die gesundheitlichen Fragen erledigt haben, machen wir einen schönen großen Spaziergang durch die Obstplantagen von Drais. Sie darf frei herumspringen und koste es so richtig aus. Bei Frau von Gaertner war es ja auch wieder aufregend. Zwischendurch rufe ich Romi immer mal wieder ab, und was soll ich sagen, sie läuft auch jedes Mal zu mir. Nach der schönen Runde springt sie ins Auto und wir fahren los. Schon nach kurzer Zeit halten wir wieder an. Ich gehe auf die Bank, und beschließe Romina mit zu nehmen. Als ich am Geldautomat fertig bin, muss ich noch auf die andere Seite des Raumes. Ich sage zu Romina sie soll dort liegen bleiben. Dann kommt eine Frau, die anscheinend Angst hat. Sie fragt nämlich, ob es mein Hund wäre, also ruft er Romi zu mir und sie legt sich wieder neben mich. Jetzt muss ich noch zu einer Frau gehen, um was zu fragen. Romi bleibt wiederum liegen. Die Frau spricht mich dann auf Romi an und sagt: So einen braven Hund würde man ja selten sehen und ob sie mir einen Hundekeks geben dürfte. Nachdem ich ja gesagt habe, ruft sie Romina: Na komm mein Kleiner, als wenn sie klein wäre? Immerhin 70 cm Kopfhöhe. Romi bleibt liegen und sie ruft noch einmal. Dann sage ich, na komm, hol dir deinen Keks ab. Erst jetzt steht sie auf und geht zu der Frau hin. Ist das nicht toll, das hab sie doch fein gemacht, oder?


5. August 2005 - Eine Wochenendfahrt

Wieder werden Taschen gepackt und ins Auto getragen. Wo geht’s denn jetzt schon wieder hin? so denkt Romi bestimmt. Am frühen Mittag muss sie ins Auto springen, und die Reise geht los. Sie möchte sich eigentlich hinlegen und schlafen. Ein paar Mal versuche sie es auch, aber bei starken Fahrbahnunebenheiten wie z. B. Querrillen wird ihr übel und sie kotzt schon wieder ins Auto. Ich kann so schnell fahren, wie ich will, ich kann in die Kurven gehen, so schnell ich kann, alles kein Problem, aber sobald die Fahrbahn stark uneben wird, kommt das Fresschen raus. Wir sind aber geduldig, wir halten an, machen das Auto sauber, und dann geht es weiter. Wir kommen an ein wunderschönes Hotel an der Mosel, Weinromantik-Hotel Es gibt eine ganz große Wiese, die zum Hotel gehört. Wir entladen erstmal das Auto und hängen die Sachen in den Schrank. Dann gehen wir an die Mosel spazieren. Anscheinend hat Romi einen so großen Fluss noch nicht gesehen. Als eine große Welle kommt, erschreckt sie sich fürchterlich und macht einen großen Satz zur Seite.

Später im Hotel gibt es eine große Überraschung. Renate und Richard sind auch dorthin gekommen. Die beiden können Romi nämlich gut leiden, ganz besonders aber der Richard. Am Abend, als wir Vier ins Restaurant zum Essen gehen, muss Romi zum ersten Mal alleine auf einem fremden Zimmer bleiben. Als Jana und ich gehen, weint sie ein kleines Bisschen. Aber sie gewöhnt sich schnell daran und merkt ja auch, dass wir unsere Klamotten dagelassen haben. Wir werden schon nicht ohne sie abfahren. Zur Kontrolle holt sie sich aber meine Strümpfe und die Unterhose aus dem Bad und legt sie auf ihre Decke. So denkt sie sicher, merke ich ja wohl, wenn die Zwei ohne mich abhauen wollten. Wir machen alle zusammen einen langen Spaziergang und laufen gut fünf Kilometer nach Bernkastel-Kues. Dort steigen wir auf ein großes Schiff, na ja, was heißt steigen, Romi kriecht eher in einer sehr niedrigen Gangart. Das alles ist ihr nicht geheuer. Jetzt müssen wir auch noch eine enge Treppe hinauf, um aufs Aussichtsdeck zu kommen. Sie darf bei ihrem Freund Richard sitzen, während ich Fotos von uns allen mache. Kaum habt sie sich etwas beruhigt, lässt der Kapitän die großen Dieselmotoren an.

Später dann darf sie mit den Vorderpfoten auf meine Oberschenkel, nun kann sie auch ein bisschen den Blick auf die schönen Weinberge genießen. Trotzdem ist sie sichtlich froh, als wir wieder vom Schiff gehen. Wir Menschen gehen eine Kleinigkeit essen und der Hund kriegt, na was wohl, nix. Nachdem wir wieder ca. zwei Stunden auf dem Schiff waren, laufen wir zu Romis Freude die fünf Kilometer wieder zurück. Als wir wieder im Hotel sind, darf sie noch Mal auf auf der großen Wiese toben. Sie jagt mit Höchstgeschwindigkeit, dass alle nur so staunen, durch die Gegend.


31. Juli 2005 - Die erste Trainingsstunde mit Rominas Privatlehrer

Wir haben es wahr gemacht, ihre erste Trainerstunde. Wir haben einen Privattrainer engagiert, der mit uns zusammen Romis Manieren verbessern soll. Der Unterricht findet die ersten drei Stunden auf einem Parkplatz, auf dem tagsüber keine Autos stehen, statt. Danach bestimmen wir, wo die Erziehung weitergehen soll. Wir wollen mit Herrn Otto dort hingehen, wo es Probleme mit ihr gibt.


9. Juli 2005 - Rominas erster Urlaub

Jetzt ist sie noch nicht mal ein Jahr alt und kommt schon ganz schön rum in der Welt. Es geht nach Tschechien. Mitten in der Nacht, eigentlich dreht sie sich da noch ein paar mal rum, muss sie aufstehen. Und heute früh bekommt sie kein Fressjen, damit sie sich nicht im Auto übergibt, sie fährt gerne, verträgt es aber nicht so. Bevor wir losfahren, gehe ich noch eine Runde mit ihr, damit sie sich löst, wie der Fachmann sagt. Wir sagen aber immer Pippi und Häufchen, das klingt ja wohl auch schöner. Jetzt geht's endlich los, 800 km liegen vor uns. Romi denkt vielleicht nach, was sie am Urlaubsort wohl erwartet? Es soll dort ja auch alle möglichen Tiere geben. Wobei sie Hunde natürlich am meisten interessieren.

Endlich, nach vielen Stunden, sind wir da. Wir haben immer wieder Pausen gemacht zum Füße vertreten und Wasser trinken. Vor lauter Aufregung hat sie aber gar nichts getrunken. Im Auto hat sie versucht, zu schlafen. Bei jeder Fahrbahnunebenheit und bei jedem stärkeren Bremsen ist sie aber wach und schaut, was da los ist. Jetzt ist sie aber wahrscheinlich heilfroh, dass sie es überstanden hat. Wir sind in Velka Bites, einem ganz kleinen Ort. Wir werden gleich von der Hausherrin B o z i, das ist die Schwester von Jana, begrüßt, aber wo ist denn Romis Artgenosse? Zuerst müssen mal die Koffer und die Mitbringsel ausgepackt werden. Endlich, nach geraumer Zeit, geht es in den großen Hof und Romi lernt B e r t i k kennen. Es ist ein sieben Jahre alter Rüde und ein Mix von Wasweißichwas, er ist etwas kleiner als sie und auch sehr brav. sie beschnuppern sich erstmal vorsichtig, wie sich das gehört. Später geht es dann aber auf unser Zimmer, nach so einer langen Autofahrt und den vielen neuen Eindrücken, ist sie doch erstmal ziemlich K.O. und will ein bisschen schlafen. Morgen, darf sie den ganzen Tag zu ihrem neuen Freund Bertik zum Spielen. Am nächsten Morgen nach der allmorgendlichen Runde für Pippi und Häufchen gibt es ein Fresschen für alle. Dann geht es endlich zu Bertik. Romi muss ihn schon ganz schön zum Spielen animieren. Da er schon etwas älter ist, hat er nicht immer Lust dazu. Aber sie kann sich ja auch mit einem Ball selbst beschäftigen oder einfach mal in Hof herumlaufen und bei den Hühnern nach dem Rechten sehen.


8. Juli 2005 - Romina sieht Hundebabys und der erste Urlaub mit ihr wird vorbereitet

Wir wuseln herum. Große Gegenstände werden herumgeschleppt und alles Mögliche wird hineingetan. Sogar Romis Fresschen wird hin und hergetragen. So sieht es wohl aus Romis Sicht aus. Was geht da vor, habe ich wieder was angestellt und wollen die mich vielleicht loswerden? Wollen die mich vielleicht wieder zum Tierschutz zurück bringen? So wird sie vielleicht denken. Sie leg sich uns immer in den Weg, um auf sich aufmerksam zu machen, aber sie wird jedes mal wieder in ihr Körbchen geschickt. Als wir dann die ganzen Sachen in das Auto schleppen, muss sie unbedingt hinterher und sich das genauer ansehen. Als ich einen Moment nicht aufpasse, flitzt sie durch die Tür. Aber dort entdeckt sie erstmal was viel Besseres. Kleine Artgenossen, der eine setzt sich gleich mal auf den Po, als er sie in voller Größe vor sich sieht. Sie vergessen aber schnell alle Scheu, und Romi darf auch mit den beiden spielen. Sie sind gerade sechs Wochen alt und reinrassige Schäferhunde von einem Züchter aus dem Ort. Es macht wirklich Spaß, und die ganze Aufregung mit dem Einpacken ist vergessen.


10. Juni 2005 - Was ist den eigentlich Romina für eine?

Bei einem dieser Spaziergänge traf ich zum ersten Mal Emma und ihr Herrchen. Emma ist ungefähr genauso alt wie Romi und ein Mischling aus ???. Aber Romi macht es großen Spaß, mit ihr zu spielen. Ihr Herrchen und ich machten ein bisschen Smaltalk, solange die Hunde durch die Weinberge tobten. Dabei fragte Emmas Herrchen, was Romi den für eine sei. Ich sagte daraufhin, dass sie auch ein Cocktailbaby sei, das heißt, aus allem etwas zusammengemixt. Emmas Herrchen meinte daraufhin, Romi sehe aus wie ein Cattle Dog. Hm, Cattle Dog hatte ich noch nie gehört.

Aber es gibt ja Internet. Als wir nach Hause kamen, setzte ich mich gleich an den Computer. Ich fand auch jede Menge Infos unter Australian Cattle Dog. Sollte sie vielleicht ein Cattle Dog sein? Nach diversen Recherchen möchte ich es so deuten:

Aufgrund der unbekannten Herkunft kann die Rasse natürlich nicht genau festgelegt werden. Aber bis auf einige abweichende Merkmale wie z.B. ihr starker Jagdtrieb, oder die Schlappohren ist sie einem Cattle Dog recht ähnlich. Schwarze Flecken (die bei Romina sehr symetrisch sind) sind zwar laut FCI-Standard unerwünscht, aber treten auch bei der Rasse der Cattle Dogs immer wieder auf. Und Romina „heelt“ meine Frau, dass heißt sie zwickt sie beim Laufen in die Fersen. Seltsamerweise nur sie. Aufgrund von Rominas Ähnlichkeiten mit dieser Rasse, auch in ihrem Wesen, haben meine Frau und ich, die Liebe zu dieser wirklich wundervollen Rasse entdeckt.

Wenn Ihr mehr über die Rasse der Cattle Dogs wissen wollt, schaut doch einfach auf die Webseite von Australian-Cattle-Dog-Club nach, dort findet Ihr alles, was ihr schon immer über einen ACD wissen wolltet. Es gibt aber auch noch viele andere schöne Seiten über diese Rasse.


27. Mai 2005 - Ein neuer Name

Vom Tierschutz Wörrstadt wurde sie Elsa genannt. Elsa erinnerte uns aber zu sehr an eine Kuh. Nach langem hin und her Überlegen, haben wir uns dann auf Romina geeinigt. Das passt doch wohl zu einem so tollen Hundemädel, oder?

Romina erkundet den Garten

Schon am nächsten Tag fuhr ich in den Baumarkt und besorgte das fehlende Stück Zaun und was man sonst noch alles so braucht. Nach ein paar Stunden und etlichen Litern Schweiß war es vollbracht. Endlich darf sie alleine nach Herzenslust im Garten herumlaufen. Wenn wir zu Hause sind, darf sie, wann immer sie es will, hinaus. Sie hat einige Lieblingsplätze an denen sie oft liegt, von dort kann sie nämlich direkt auf die Straße schauen. Da kommen viele Menschen, aber auch viele von ihren Spielkameraden vorbei. Es gibt also immer was zu sehen. Aber auch sonst gibt der Garten einiges her. Viele Büsche und große Bäume, hier kann sie herrlich im Schatten liegen oder spielen. Manchmal verbuddele sie einen Kauknochen als Vorrat. Gerne holt auch die Gartenschuhe von mir und schleppt sie irgendwohin in den Garten. Wir fluchen dann, wenn wir die Schuhe suchen müssen, haben aber noch nie mit ihr deswegen geschimpft.

Toll ist es auch, mit Romina in den Feldern und Weinbergen der Umgebung spazieren zu gehen. Wenn sie mal besser hört, darf sie bestimmt auch dort ohne die doofe Leine herumtoben. Im Moment geht es leider nur mit. Sie ist aber auch selbst dran Schuld. Als wir sie mal losgemacht haben, ist sie sofort einem Fasan hinterher, den sie erspäht hat. Wir konnten rufen, wie wir wollten, wenn sie auf der Jagd ist, schaltet sie ihre anderen Sinne auf Sparflamme oder ganz ab. Da gibt es nur noch sie und die Beute, Ohren hat sie keine mehr, und Romi ... wer ist das denn? Noch nie gehört, da kann sie nicht damit gemeint sein. Wir haben es zwar immer wieder versucht, sie von der Leine zu lassen, und wir haben auch zu Hause schon reichlích mit mir geübt. Aber so ist es halt, zu Hause, ohne Ablenkung in der gewohnten Umgebung, ist alles einfacher. Außerdem ist Romi ja auch nicht auf den Kopf gefallen. In Haus und Garten haben wir sie ja gleich am Schlawittchen, wenn sie nicht hört, aber draußen, in Gottes weiter Natur, da ist es leicht, auszubüchsen. Und da wird's halt versucht. Mit ihren ca. elfeinhalb Monaten ist sie ja auch sozusagen ein Teenager in der Pubertät. Und da versucht man halt, was geht, und wie vorher schon mal erwähnt, a bisserl was geht immer. Aber, wer nicht hören will, muss fühlen, wir haben uns schon nach einer Schule oder Lehrer umgehört. Na ja, irgendwann fängt halt der Ernst des Lebens an. Romi denkt wahrscheinlich, hoffentlich dauert es noch ein bisschen.


26. Mai 2005 - Rominas neues Zuhause

Wir nahmen sie wirklich mit. Sie durfte sogar vorne beim neuen Frauchen fahren. Gott sei Dank war es nicht so weit. Sie fährt zwar gerne Auto, aber meistens, wenn es so viele Kurven sind und es so holpert, kommt ihr das Essen wieder raus. Deshalb darf sie jetzt einen halben Tag vor einer längeren Fahrt nichts essen. Endlich waren wir da. Sie wollte erst gar nicht in die Wohnung, so was kannte sie doch gar nicht. Wir mussten schon ein bisschen Geduld haben und ihr auch gut zureden. Aber dann dachte sie wohl - gar nicht so schlecht -, wenn die zwei sich so eine Mühe mit mir geben, muss das doch ganz gut sein. Den Garten durfte Sie aber erst mal nur an der Leine anschauen. Da fehlte nämlich noch ein Stück Zaun und Jana hatte Angst, dass sie abhaut und wieder nach Wörrstadt läuft. Die Gegend erkunden, ja das wäre O.K., aber abhauen? Zumal, nach einer halben Stunde, entdeckte sie im Arbeitszimmer von mir ein Körbchen mit einem ganz tollen Fell drin. Sie legte sich gleich in ihrer Lieblingsposition, nämlich, Bäuchlein nach oben, hinein. Das hat sie wohl in Griechenland so gelernt, die Menschen finden das zu nett und kraulen ihr sofort den Bauch.


26. Mai 2005 - Wir stehen Romina das erste mal gegenüber

Also, am 26.05.2005 war es soweit. Jana und ich kamen nach Wörrstadt, um nach ihr zu schauen. Wir hatten sie ja vorher schon im Internet gesehen und dann mit dem Christian, dem Chef vom Tierschutz, einen Termin gemacht. Der Christian und seine Frau, die Karin, kümmern sich da ganz doll um solche wie Romi. Wir haben Christian auch erzählt, dass wir vorher schon zwei Hunde hatten. Nachdem sie nicht mehr da waren, brauchten wir erst mal Zeit, um alles zu verarbeiten. Aber jetzt, nach fast drei Jahren ohne Hund, wollten wir doch gerne wieder einen haben.

Romi, sie ist gerade erst neun Monate jung, hat sich wohl gedacht, dass sie sich beim ersten Treffen von ihrer besten Seite zeigen muss, später kann man immer noch sehen, was geht. Weil, a bisserl was geht immer. sie hat sich gleich vor uns auf den Boden geworfen und das Bäuchlein nach oben gestreckt. wir haben sie auch sofort gekrault, wir glauben, wir drei haben uns gleich ganz gut verstanden. Christian hat dann gemeint, wir sollten doch ein bisschen zusammen spazieren gehen, um uns aneinander zu gewöhnen. Kurz bevor wir zurück waren, hat sich Romi dann kurz vergessen und sich in das nächst beste Schlammloch gelegt. Es war aber auch heiß an dem Tag. Sie war das doch sicher so gewöhnt aus Griechenland, sie hat sich ihre Abkühlung dort geholt, wo sie welche bekommen hat. Außerdem hat es doch niemanden interessiert, wie sie ausgesehen hat. Na ja, wir haben´s ihr nicht krumm genommen, denn als wir zurück kamen, haben wir gemeint, wir wollen es mit ihr versuchen und wenn sie will, darf sie bei uns bleiben.