Auszüge aus der Publikation des gültigen Originalstandard vom 15.09.1989

Körper:

Die Länge des Körpers in gerader Linie von der Spitze des Brustbeins zum Sitzbeinhöcker gemessen ist größer als die Widerristhöhe in einem Verhältnis 10 zu 9. Die Oberlinie ist horizontal.

Rücken:

Kräftig.

Lende:

Breit, stark und muskulös, sie bildet eine starke Verbindung zwischen Brustkorb und Becken.

Kruppe:

Ziemlich lang und abfallend.

Brust:

Tief, muskulös und mäßig breit.

Rippen:

Gut gerundet und weit nach hinten reichend, nicht tonnenförmig.

Flanken:

Tief.

Vorderhand:

Die Vorderläufe haben bis zu den Pfoten starke, runde Knochen und sollten, von vorne gesehen, gerade und parrallel stehen.

Schulter:

Die Schulterblätter sind kräftig, schräg gelagert, gut bemuskelt und bilden mit dem Oberarm einen guten Winkel. Ihre Spitzen sollten am Widerrist nicht zu dick nebeneinander liegen. Obwohl die Schultern gut bemuskelt und ihre Knochensubstanz kräftig ist, würden überladene Schultern und schwere Fronten eine korrekte Bewegung verhindern und die Arbeitstüchtigkeit einschränken.

Vordermittelfuß:

Sollte elastisch sein und bildet, von der Seite betrachtet mit dem Unterarm einen leichten Winkel

Pfoten:

Die Pfoten sollten rund sein, die Zehen kurz, kräftig gut gewölbt und dick, die Krallen müssen kurz und kräftig sein. Die Ballen sind strapazierfähig und dick, die Krallen müssen kurz und kräftig sein.

Hinterhand:

Die Hinterhand ist breit, kräftig und muskulös. Von hinten gesehen sind die Hinterläufe vom Sprunggelenk bis zu den Pfoten gerade und parallel, weder eng beisammen noch zu weit auseinander.Oberschenkel: Lang, breit und gut entwickelt.

Knie:

Gut gewinkelt.

Sprunggelenk:

Kräftig und tief stehend.

Gangwerk:

Das Gangwerk ist geradlinig, frei, geschmeidig und unermüdlich, die Bewegung der Schultern und der Vorderläufe steht im Einklang mit dem kräftigen Schub der Hinterhand. Die Fähigkeit, zu raschen und plötzlichen Bewegungen ist von wesentlicher Bedeutung. Gesundheit und Leistungsfähigkeit sind von überragender Wichtigkeit, Steifheit in der Bewegung beladene, lose oder steile Schultern, eine Schwäche in den Ellenbogen, den Fesseln oder den Pfoten, steile Kniegelenke sowie Kuh-hessigkeit oder Fass-beinigkeit müssen als schwere Fehler eingestuft werden. Bei zunehmender Geschwindigkeit zeigen die Pfoten im Trab die Tendenz, am Boden näher beieinander aufzutreten, aber in der Ruhe sollten alle vier Läufe des Hundes senkrecht zum Boden stehen.

Verwendung:

Wie der Name der Rasse andeutet ist die Arbeit dieses Hundes das Hüten und das Treiben von Vieh sowohl in weit offenem als auch in eng begrenztem Gelände, eine Aufgabe, die er auf unnachahmliche Weise erfüllt. Er ist stets aufmerksam, äusserst intelligent, wachsam, mutig und vertrauenswürdig, seine bedinungslose Hingabe an die Pflicht prägt ihn als idealen Arbeitshund.

Quelle des Textes:

Publikation des gültigen Originalstandard: 15.09.1989